Heiwado Kampfsport

Ziele

Ziele des Unterrichts sind Erwerb von Selbstverteidigungsmethoden, Zuwachs an Selbstbewusstsein, Kontrolle des eigenen Körpers und Geistes sowie ein höflicher Umgang mit anderen Menschen. Während des abwechslungsreichen Trainingsprogramms werden Ausdauer, Geduld, Kraft, Schnelligkeit, Konzentration und Beweglichkeit trainiert. Außerdem ist die stille Meditation ein wichtiger Bestandteil des Trainings.

Heiwado 平和道

„Ein Krieger steht nicht für Perfektion oder Sieg oder Unverwundbarkeit. Er steht für absolute VERWUNDBARKEIT – das ist die WAHRE Tapferkeit.“ (D.Millman)

Was ist Judo

Was ist Judo?
Worin unterscheidet sich Judo von JIU- JITSU?
Der kurze Blick auf die historische Entwicklung hat gezeigt, dass die Wurzeln des Judo in der Selbstverteidigung, wie sie in einem Kampf auf Leben und Tod gebraucht wird, zu suchen sind. Eine solche Selbstverteidigung brauchte natürlich keine Rücksicht auf den Mitmenschen zu nehmen, im Gegenteil, gerade die Aktionen, die dem Gegner größtmöglichen Schaden zufügten und ihn sofort kampfunfähig machten, waren vom Standpunkt des Kriegers aus ideal.
Es wurde schon betont, dass es keinerlei allgemeingültige Technik gab, der Zufall bei der Wahl einer Schule oder eines Lehrers bestimmte auch die Art der zu lernenden Griffe.
Wenn heute jemand beschließt, Judo zu lernen, wird er in der ganzen Welt mit dem gleichen, vielseitigen System des KODOKAN- Judo vertraut gemacht. Nehmen auch einige Länder ein unabhängiges System für sich in Anspruch (Korea, Russland), so ist doch die Ähnlichkeit zu dem auf jeden Fall zuerst existierenden KODOKAN- Judo sehr deutlich zu erkennen. Der methodische Aufbau des Unterrichts und die Eliminierung aller gefährlichen und nicht in jeder Phase zu kontrollierenden Griffe, Stöße und Tritte unterscheiden das heutige Judo vom JIU- JITSU der alten Zeit. Natürlich kann man sich auch mit Hilfe des Judo in einer Notwehrsituation verteidigen, aber wer nur deswegen Judo trainiert, vergeudet seine Zeit. Das alte JIU- JITSU lebt fort in den nicht mit Sport zu verwechselnden Bemühungen von Polizei und Spezialtruppen, auch im Kampf Mann gegen Mann überlegen zu sein.

Die zwei Prinzipien des Judo

Zwei Grundsätze verhindern, dass der Kampf auf der Judo-Matte in einen simplen Kräftevergleich, bei dem einer der Gegner mehr oder weniger schwer verletzt auf der „Strecke“ bleibt, ausartet. Jede Technik, jede Bewegung, hat dem Prinzip von der „größtmöglichen Wirkung“ zu gehorchen. Dass dieses Prinzip, das sowohl auf die körperlichen als auch auf die geistigen Kräfte anzuwenden ist, im Judo jederzeit beachtet werden sollte, mag ein einfaches Beispiel erläutern: Steht man einem körperlich stärkeren Gegner gegenüber, so widersetzt man sich dem von ihm ausgeführten Druck nicht, sondern zieht ihn sogar noch in die Richtung, in die er stößt. Des erwarteten Widerstandes beraubt, wird der Gegner überrascht nach vorne stolpern und sein Gleichgewicht zumindest teilweise verlieren. In dieser Position kann man nun die eigene Kraft mit dem größtmöglichen Nutzeffekt einsetzen.
Aus diesem simplen Beispiel wird schon deutlich, dass an diesem technischen Prinzip von der größtmöglichen Wirkung die Gesetze des Nachgebens, des “Gleichgewichtbrechens“ und des rationellen Einsatzes – nur so viel Kraft verwenden, wie gerade gebraucht wird – beteiligt sind.
Das zweite Prinzip hebt Judo über den Stand eines bloßen Zweikampfsportes hinaus und lässt es zum Erziehungssystem par excellence werden. Es ist das moralische Prinzip vom „gegenseitigen Helfen und Verstehen“. Jede Judo-Übung wird mit einem Partner und nicht gegen einen Gegner durchgeführt; ohne Partner, ohne willige Freunde, für deren Fortschritt man sich genauso verantwortlich fühlt wie für den eigenen, ist Judo nicht möglich.
Jedes Wissen, jeder erkannte Fehler beim Partner muss bereitwillig mitgeteilt werden, Lehren und Lernen, Unterordnung unter eine erfahrene Autorität und Führen einer suchenden Gruppe, sind Tätigkeiten, die den Menschen als soziales Wesen ansprechen und ihn zum vollwertigen Mitglied einer freien Gesellschaft werden lassen.

Zweck und Ziel der Judo-Ausbildung

Als JIGORO KANO sein System schuf, hatte er hauptsächlich drei Ziele im Auge:
Er wollte vor allen Dingen ein System schaffen, das auf interessante, zu längerem Studium anregende Weise den Körper trainiert, alle Muskeln ausbildet und die Organkraft stärkt, kurz, den Körper in Form bringt und erhält. Im Gegensatz zu teilweise nützlichen, aber langweiligen Gymnastiksystemen sollte sein Judo mehr als nur ein kurzzeitiges Fitnessprogramm sein, sondern vielmehr von Menschen jeden Alters und Geschlechts, einmal begonnen, bis in das hohe Alter hinein ausgeübt werden können.
Zweitens dachte er daran – man nannte ihn später „Vater des Amateursports in Japan“ -, seinen Schülern die Möglichkeit zu geben, in einem von strengen Regeln kontrollierten Zweikampfsport, Wettkämpfe zu bestreiten. Seine Schüler sollten teilhaben an der großen Sportbewegung, deren Wert für die „glückliche Zufriedenheit des Menschen“ er nicht oft genug zu preisen wusste.
Drittens sollte durch Judo neben einer Charakter- und Persönlichkeitsformung die Ausbildung der geistigen Fähigkeiten erreicht werden. Regelmäßiges Training fördert die Entwicklung der Einbildungskraft, des logischen Denkens und der Urteilskraft und trägt entscheidend zu einem ausgeglichenen Persönlichkeitsbild, der Wahrung des seelischen Gleichgewichts, bei: Diese Haltung lässt Ernsthaftigkeit, Vorsicht und gründliches Überlegen, die wiederum Voraussetzung für schnelles Handeln und rasche Entschlüsse sind, zur zweiten Natur werden.

Heiwado

Da wir den Wettkampfsport außer Acht lassen, widmen wir uns wieder mehr der Kampfkunst. Heiwado ist aus dem Judo abgeleitet und präsentiert sich durch innere Ruhe, die Körper und Geist vereint. Es ist eine dynamische und kräftige Bewegungsform, welche die ursprünglichen Anwendungen des Judo. D.h. wir wehren z.B. auch Tritt- und Schlagtechniken ab.
Ziele des Unterrichts sind Erwerb von Selbstverteidigungsmethoden, Zuwachs an Selbstbewusstsein, Kontrolle des eigenen Körpers und Geistes sowie ein höflicher Umgang mit anderen Menschen. Während des abwechslungsreichen Trainingsprogramms werden Ausdauer, Geduld, Kraft, Schnelligkeit, Konzentration und Beweglichkeit trainiert. Außerdem ist die stille Meditation ein wichtiger Bestandteil des Trainings. –  Ist es doch ggf. auch unsere Aura die uns vor vielerlei Dingen bewahrt.

Der Faktor Freude an Sport soll hier ebenfalls großen Anklang finden, wir betreiben hier eben auch wiederum „nur“ einen Sport. Finden aber immer wieder zur Selbstverteidigung zurück.

10 Wege zum Zen

1.Hör auf zu vergleichen.
2.Hör auf zu konkurieren.
3.Hör auf zu beschuldigen.
4.Hör auf zu bedauern.
5.Lass Vorurteile los.
6.Lass Wut los.
7.Lass Sorgen los.
8.Lass Angst los.
9.Lass Schuld los.
10.Sei glücklich im HIER und JETZT

Trainingsprogramm

Kindertraining

„Der sanfte Weg“ 柔道

Wir wollen für die Kids ausschließlich Judo als Selbstverteidigungsform ableiten. D.h. wir lernen „Angriffe“ auszukontern und den Trainingspartner sanft zum Aufgeben zwingen. Das Training wird Teile aus dem Judo bis zum 2. Kyu beinhalten.

Wir leiten die Angriffsenergie weiter und schützen uns durch geschicktes Verhalten.

Das Repertoir des Judo ist groß und vielfältig.

Weiteres entnehmen Sie bitte unten der Preistabelle für Kinder.

Jugend- und Erwachsenentraining

Im Jugend- und Erwachsenentraining bedienen wir uns, wie im Kindertraining, bei einfachen Angriffen des Konters, also des „Sanften Weges“ (Judo). D.h. den Trainingpartner sanft zum Aufgeben zwingen. Hier werden die Techniken aus dem Judo bis zum 1. Kyu vermittelt.

Im Heiwado lernen wir weitreichende Bewegungsformen zur Selbstverteidigung kennen. Die Dosierung spielt hier mit die größte Rolle. Wir wollen uns ausschließlich effektiv verteidigen, es aber dem Gegner (Trainingspartner im Randori) nicht erlauben, uns Schaden zuzufügen.

Verhaltensregeln im Unterricht

Klassen und Preise

Ein kostenloses Probetraining ist nach Absprache immer möglich.

Kinder
€ 25pro Monat
  • Alter 6* - ca. 13 Jahre
  • Unterricht immer paarweise d.h. ein Trainingspartner ist Voraussetzung - ggf. sucht hier bereits jemand
  • Ausdauer - Kraft - Beweglichkeit
  • Der Sanfte Weg 柔道 (Judo)
  • Etikette und Höflichkeit
  • Meditation
Jugend & Erwachsene
€ 30pro Monat
  • Alter ab ca. 14 Jahre und Senioren
  • Unterricht immer paarweise d.h. ein Trainingspartner ist Voraussetzung - ggf. sucht hier bereits jemand
  • Ausdauer - Kraft - Beweglichkeit
  • Der sanfte Weg 柔道 (Judo)
  • Heiwado 平和道
  • Etikette und Höflichkeit
  • Meditation

*Der Schüler muss in diesem Jahr das 7. Lebensjahr erreichen
**Bis der Schüler 18 Lebensjahre erreicht hat

Was möchten Sie als nächstes tun?

Alle Angebote sind freibleibend.

Heiwado Kampfsport

Steve Rybak

Vita - kurz
  • Trainer seit 2012
  • Jahrgang: 1982
  • Geburtsort: Warendorf
  • Eigene Kinder: 2 (6 u. 2 Jahre)
  • Beruf: Webmaster
  • Religion:
Erfahrungen
Judoka 1. Kyu (7 Jahre)95%
95%
Yoga (2 Jahre)54%
54%
Meditation (6 Jahre)89%
89%
Prana Healing / Reiki (5 Jahre)80%
80%
Fitnesstrainer seit 201769%
69%
Sempai oder Sensei?

Ein Sempai ist ein Mentor, d.h. ein älterer Schüler, der sich ganz speziell eines jüngeren (neuen) Schülers annimmt und ihm weiterhilft und unterstützt, wo er nur kann.

Es gibt in Japan keine Alters- oder Graduierungsgrenze, die erreicht sein muss, um als Sensei angesprochen zu werden.
Wer unterrichtet, ist der Sensei – ganz gleich ob es ein Blau-, ein Braun- oder ein Schwarzgurt ist.

„Ein Sensei ist jemand, der mich etwas lehrt, der mich positiv beeinflusst.“

Bisheriger Unterricht

Ich unterrichte Judo nun im fünften Jahr, zweimal pro Woche, Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren.

Für Kinder und Jugendliche bin ich nunmehr seit vier Jahren Wettkampfbetreuer innerhalb der Warendorfer SU.

Dahin soll die Reise einmal gehen
  • stetiges Lernen und Ausbau der körperlichen Fähigkeiten
  • weiterhin Freude am Unterricht mit Menschen haben
  • die Natur und ihre Gesetzte zunehmend besser verstehen
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